Traumilos Traumreise
Der Weg über den Regenbogen 🌈
Mach es dir ganz gemütlich.
Vielleicht möchtest du dich hinlegen.
Vielleicht möchtest du deine Augen schließen.
Atme einmal langsam ein …
und wieder aus.
Noch einmal ein …
und aus.
Stell dir vor, du stehst am Ufer des Waldsees.
Der Regen ist gerade vorübergezogen.
Von den Blättern fallen noch einzelne Tropfen.
Plipp.
Plopp.
Plipp.
Der Wald riecht frisch und sauber.
Du atmest tief ein.
Vor dir liegt der ruhige See.
Auf einmal schiebt sich zwischen den Wolken ein warmer Sonnenstrahl hervor.
Er berührt das Wasser.
Und langsam erscheint ein Regenbogen.
Rot.
Orange.
Gelb.
Grün.
Blau.
Violett.
Du schaust ihn an.
Und plötzlich bemerkst du etwas.
Der Regenbogen endet direkt vor deinen Füßen.
Ganz vorsichtig stellst du einen Fuß darauf.
Er trägt dich.
Du setzt den zweiten Fuß dazu.
Der Regenbogen fühlt sich weich an.
Fast wie eine Wolke.
Langsam gehst du los.
Mit jedem Schritt wirst du ein kleines bisschen leichter.
Vielleicht gibt es heute etwas, das sich schwer angefühlt hat.
Etwas, das nicht funktioniert hat.
Etwas, über das du dich geärgert hast.
Du musst es nicht wegmachen.
Stell dir einfach vor, du legst es für einen Moment neben dich auf den Regenbogen.
Und gehst weiter.
Schritt für Schritt.
Mit jedem Schritt wird dein Körper leichter.
Deine Schultern werden weich.
Deine Arme werden ganz locker.
Deine Hände ruhen.
Dein Bauch wird weich.
Auch deine Beine dürfen sich ausruhen.
Und plötzlich bemerkst du:
Du gehst gar nicht mehr.
Du schwebst.
Nur ein kleines Stück.
Ganz sanft trägt dich der Regenbogen über den Waldsee.
Unter dir glitzert das Wasser.
Du brauchst nichts festzuhalten.
Du musst nirgendwo schnell ankommen.
Du darfst dich einfach tragen lassen.
Vielleicht hörst du irgendwo Nebuli schnurren.
Ganz leise.
Ganz ruhig.
Und du weißt:
Man muss nicht immer alles sofort können.
Manchmal stolpert man.
Manchmal braucht man Hilfe.
Und manchmal findet man gerade deshalb einen neuen Weg.
Langsam trägt dich der Regenbogen wieder zurück zum Ufer.
Deine Füße berühren den weichen Waldboden.
Du atmest noch einmal tief ein …
und langsam wieder aus.
Der Regenbogen wird blasser.
Aber ein kleines bisschen von seinem Licht bleibt bei dir.
Vielleicht genau dort, wo du es heute brauchst.
Bleib noch einen Moment ganz ruhig liegen.
Und wenn du möchtest, öffne langsam wieder deine Augen.
Traumilo wünscht dir einen wunderschönen Traum. ⭐
